Hey, this photo is ©

Photo Print Service – art

Galerie für Fotografie

 

hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bild, das eine besondere Bedeutung für Sie hat, so schön auf Papier zu bringen, dass es Sie beeindruckt und Ihre Freude daran gesteigert wird.
Ich weiß, wovon ich spreche. Ich bin Fotograf und kenne das Dilemma gut:
Das Foto sieht auf dem Monitor wunderschön aus, dem Print dagegen fehlt es an Tiefe, die Farben leuchten nicht so stark und es ist weniger brillant.
Es wirkt irgendwie glatt, der Zauber und die Wirkkraft des Bildes sind geschwächt oder ganz verschwunden.
Mir liegt daran, diesen Zauber in Ihrem Bild zu bewahren.

Im Bereich Print finden Sie eine kleine Einführung zum Thema Druck – was ist ein workflow, warum Monitorkalibrierung und was sind Farbprofil und Softproof. Wie muß das Bild für den Druck bearbeitet werden, Informationen zu Drucker, Tinte und Papier und schließlich noch ein paar Worte über mich und meine Erfahrungen mit dem digitalen Druck.

Inhalt

Einführung
Bildbearbeitung
Drucker, Tinte und Papier
Meine Erfahrung

 

Einführung

Jeder kennt ihn, den Unterschied zwischen dem Bild, das gerade aus dem Drucker kommt und seiner Ansicht am Monitor. Das Monitorbild ist wie bei einem Dia von hinten durchleuchtet, Kontraste und Farben sind intensiver, satter und frischer.
Das bedruckte Papier reflektiert das Licht, dabei geht Leuchtkraft verloren und das Bild wird je nach Oberfläche (hochglanz/matt) dumpfer und matter, es wirkt schleirig und beinahe matschig. Zudem wird es zu mehr oder weniger starken farblichen Verschiebungen kommen.

Was kann man tun, um Beides einander anzugleichen?

Das ist ein sehr umfangreiches Thema. Ich versuche lediglich, Ihnen einen groben Einblick zu geben.

Zuerst schafft man einen farbneutralen Arbeitsbereich (workflow). Dazu wird der Monitor mit Hilfe entsprechender Software und eines Messgerätes auf definierte, neutrale Werte eingestellt (Monitor-Kalibrierung). Für den Drucker gibt es für jedes Drucker-Modell und für jedes Papier spezielle Farbprofile, die Anweisungen enthalten, wie das entsprechende Papier bedruckt werden soll.
Dieses Farbprofil kann man in der Bildbearbeitungssoftware als sogenanntes Softproof gewissermaßen über ein Bild legen und so die Darstellung des gedruckten Bildes am Monitor simulieren. Es wird tatsächlich matter und blasser und die Bildschirmansicht sollte nun im besten Falle dem späteren Ausdruck entsprechen.

Um Leuchtkraft und Kontrastumfang des abgeflachten Bildes wieder zu erhöhen, muss es entsprechend bearbeitet werden.

Meine Arbeit bestand also darin, einen workflow zu schaffen, der eine Voraussicht auf das gedruckte Bild ermöglicht.

zurück

Bildbearbeitung

Zuerst wird das Foto auf seine Eignung für den Druck untersucht.

Dazu gehören Größe (Auflösung), Bildschärfe, Farbfehler, Bildrauschen und Kontrastumfang. Sind die Grundvoraussetzungen für die Weiterverarbeitung erfüllt, wird das Bild erst einmal für eine optimale Bildschirmansicht bearbeitet. Dazu wird gegebenenfalls eine Farbkorrektur vorgenommen und Helligkeit, Kontrast, Tonwertumfang und Bildrauschen/Bildschärfe korrigiert. Das Ergebnis wird gespeichert.

Jetzt muss entschieden werden, in welcher Grösse und auf welches Papier gedruckt werden soll. Davon hängt die weitere Bearbeitung ab. Denn nun wird das „Softproof“ über das Bild gelegt. Wird z.B. ein Papier mit glänzender Oberfläche gewählt, ist der Unterschied zur Bildschirmansicht geringer und ebenso die Korrekturen, als bei einem matten Papier. Eine matte Oberfläche reflektiert das Licht weniger stark als eine glänzende, ist also weniger brillant, dafür haben die Farben bzw. Grautöne eine größere Tiefe, sie wirken „satter“.
Entsprechend müssen die Bilder unterschiedlich bearbeitet werden. In den Beispielen unten kann man die Unterschiede sehen.

Meine Arbeit besteht also darin, Ihre Druckdaten so zu bearbeiten, dass sie – auf welchem Papier auch immer sie gedruckt werden sollen – ein optimales, kontrastreiches und leuchtendes Bild ergeben.

 

Unbearbeitetes Original – Monitor – Semimattes Papier – Mattes Papier

Um den Unterschied deutlicher zu machen, hier eine Gegenüberstellung von dem Monitorbild und den bearbeiteten Bildern für Halbmattes und Mattes Papier.

Monitor – Semimattes Papier

Monitor – Mattes Papier

zurück

 

Drucker, Tinte und Papier

Epson Stylus Pro 9900
Neue Maßstäbe beim Proofen und Drucken
Die Großformatdrucker der neuen Generation von Epson erzielen eine herausragende Qualität im Farb- und Schwarzweissdruck mit sehr feinen Gradationsabstufungen, reduzierter Körnung und einer Auflösung von bis zu 2880 dpi.
Mit der neuen innovativen Epson UltraChrome HDR-Pigmenttinte steht Ihnen ein exzellent großer und homogener Farbraum zur Verfügung.

Tinten
Die UltraChrome HDR-Tinten zeichnen sich zum einen durch eine sehr hohe Lichtbeständigkeit aus. Die Farb- und Leuchtkraft der Drucke bleibt bis zu 200 Jahre lang bestehen. Zum anderen ist der Farbraum durch die Nutzung 11 unterschiedlicher Tinten extrem groß und Verläufe und Graubstufungen können besonders fein dargestellt werden.
Die Abstufungen der Tinten Cyan und Vivid-Magenta in normal und light, der Schwarz-Tinten sogar in drei Stufen (normal, light, light-light) und die zusätzlichen Farben Orange und Grün gewähren optimale Ergebnisse. Zusätzlich wird je nach Papierart zwischen zwei schwarzen Tinten gewählt: PhotoBlack für glänzende und MatteBlack für matte Papiere.

Papiere
Es gibt eine Vielzahl exzellenter Papiere mit unterschiedlichen Strukturen, Beschichtungen und Grammaturen. Es gibt Baumwoll-, Baryt- oder Echt-Bütten-Papiere. Es gibt synthetische Papiere oder Leinwände. Es gibt Papiere mit glänzender bis hochglänzender Oberfläche oder seidenmatt bis matt. Alle FineArt-Papiere entsprechen höchstem Galerie- bzw. Museumsstandard, jedes hat seinen eigenen Charakter und kann den Ausdruck eines Bildes verstärken.
Alle Photo- und FineArt-Papiere können wir bis zu einer Breite von 111,8 cm verarbeiten.

 zurück

 

Meine Erfahrung

In der analogen Fotografie hatte ich in meinem sw-Labor einen Teufel 13×18 Großbild-Vergrößerer. Durch veränderte Belichtungs- und Entwicklungskombinationen des Filmmaterials und verschiedene Einflußmöglichkeiten während des Belichtungsprozesses auf Fotopapier konnte ich die Idee des Bildes, die ich bei der Aufnahme hatte, im „Feintuning“ weiter bearbeiten bis das Bild „fertig“ war.
Das ist heute in der digitalen Fotografie im Prinzip noch genauso.
Ich begann, mein analoges Equipment auf digitales umzustellen, als ein neues Baryt-Papier von Ilford (Gold Fibre Silk Seidenglanz) für digitale Drucker auf den Markt kam. Ich hatte Drucke gesehen, die mich erstaunt und begeistert und letztendlich überzeugt hatten.

Heute, 15 Jahre später, arbeite ich ausschließlich digital mit verschiedenen Foto- und fine art-Papieren. Das Angebot an hervorragenden Papieren ist so vielfältig, die Tinten haben eine so hohe Qualität und Lichtbeständigkeit (200 Jahre!) und die Technik der aktuellen professionellen Großformatdrucker ist so ausgereift, dass die Ergebnisse dieser Drucke an Schärfe, Bildtiefe, Grauwertabstufung und Korn denen der analogen Fotografie in nichts nachstehen.
Durch eine stete Kontrolle der Zwischenergebnisse am Bildschirm und beim Druck ist eher eine differenziertere und kontrolliertere  Ausarbeitung des Bildes gewährleistet.

Mein Anliegen ist die Schaffung sehr guter Drucke von Ihren Bildern.

zurück